Was hinter dem glitzernden Material für die Paillettentechnik steckt
Pailletten, dieser wohlklingende Begriff gründet sich auf dem französischen Wort „paille“ und bedeutet sehr treffend „Kleinigkeit“. Früher wurden diese Kleinigkeiten aus flachgedrückten Drahtringen erzeugt und glitzerten so in den Metallfarben Gold, Silber und Kupfer vor allem von Abendkleidern, Seidentüchern und Handtaschen. Heute sind Pailletten als kleine, sehr dünne Plättchen aus Kunststoff bekannt, die bei Licht und Bewegung herrlich aufblitzen und vielschichtig in allen denkbaren Farbtönen zu glänzen beginnen. Zudem müssen sie nicht mehr rund oder rund abgekantet sein. Längst gibt es sie in diversen Formen, so z. B. als Stern oder als Pferdchen. Berühmt sind Pailletten immer noch in ihrer Nutzung als modischer Aufwerter für Kleidungsstücke und Accessoires. Doch auch die Paillettentechnik findet immer mehr Liebhaber.
Glitzernde Kunststücke mit der Paillettentechnik
Die alleinige Nutzung von Pailletten auf Kleidung und Accessoires würde ihnen nicht gerecht werden. Längst gab es eine Revolution in der Verwendung von Pailletten und das Anwendungsgebiet der kleinen Plättchen hat sich zur Paillettentechnik ausgeweitet. So lassen sich mit einfachen Mitteln glitzernde Kunststücke mit Hilfe der Paillettentechnik entwerfen. Dafür werden lediglich Stecknadeln, Styroporformen und Pailletten benötigt. Ohne vorherige Anleitung kann der Anwender sofort mit der Paillettentechnik beginnen und auf seine Styroporformen die glänzenden Plättchen stecken. Der Kreativität bei der Paillettentechnik sind keine Grenzen gesetzt. Nichts ist unmöglich. So entstehen beispielsweise im Frühling charmant glänzende Ostereier, im Sommer farbenfroh bestickte Obstkörbe, im Herbst kunstvoll gestaltete Kürbisse und im Winter für Weihnachten festlich erstrahlende Christbaumkugeln und leuchtende Weihnachtssterne. Ferner ist die Erstellung von ganzen Bildern unter Anwendung der Paillettentechnik sehr beliebt.




