Eine Laubsäge bezeichnet eine spezielle Säge für den Handarbeitsbedarf. Mit einer Laubsäge ist es möglich, dünnes Holz wie beispielsweise Sperrholz zu sägen. Jedoch ist es mit dafür vorgesehenen Sägeblättern auch möglich andere Werkstoffe wie zum Beispiel dünnes Metall zu sägen. Das Besondere an der Arbeit mit einer Laubsäge ist, dass man mit ihr aufgrund des sehr dünnen Sägeblatts und des großzügigen Bogens enge Kurven schneiden kann. Somit ist es möglich, Figuren oder andere Vorlagen aus der Sperrholzplatte herauszuarbeiten. Äußerlich ist die Laubsäge auf den ersten Blick an ihrem markanten Bogen in der Form eines "U" zu erkennen, an dem im 90-Grad-Winkel der Handgriff angebracht ist. Zwischen den beiden unteren Enden des Bogens wird ein dünnes Sägeblatt eingespannt. Diese speziellen Sägeblätter für Laubsägen sind in unterschiedlichen Zahnungen von grob bis fein erhältlich.
Je nach Art und Dicke des Ausgangsmaterials ist eine andere Zahnung erforderlich, jedoch sind oftmals Zusammenstellungen mit den gängigsten Sägeblättern in einem Set erhältlich. Das Sägeblatt wird mit Hilfe von zwei Flügelschrauben ohne zusätzliches Werkzeug in die Laubsäge eingespannt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Zähne des Sägeblattes so stehen, dass die Sägerichtung zum Griff der Laubsäge zeigt. Da man mit einer Laubsäge in der Regel an einer waagerecht auf einem Tisch befestigten Holzplatte arbeitet, befindet sich der Griff dann unterhalb der Platte. Damit geht die Sägerichtung von oben nach unten. Bei der Arbeit mit der Laubsäge ist darauf zu achten, dass diese beim Sägen immer gerade gehalten wird und das empfindliche Sägeblatt nicht in der Holzplatte verkantet, was sehr schnell zu einem Bruch des Sägeblattes führen kann.




