Aquarellmalerei
Aqua bedeutet auf Lateinisch "Wasser" - Aquarellmalerei ist also Malen mir wasserlöslichen Farben.
Das bekannteste (und schwierigste!) Verfahren der Aquarellmalerei ist die Nass-in-Nass-Technik. Hier wird das Papier mit einem Schwamm oder einem breiten Pinsel angefeuchtet, bevor man zu malen beginnt. Auf den gleichmäßig feuchten Untergrund werden dann die angemischten Farben aufgetragen, die mehr oder weniger ineinander verlaufen. So lassen sich die Töne von Himmel, Wasser, Landschaft und Natur wiedergeben. Stufenlose Farbverläufe erzeugt man durch Lavieren, der vollen Farbton wird mit immer mehr Wasser verdünnt. Beim Lasieren malt man Farbflächen übereinander, so dass sich die Farben mischen.
Papier und Farben für die Aquarellmalerei
Aquarellpapiere gibt als Block oder Einzelblatt. Für Nass-in- Nass sollte das Papier mindestens 300 g schwer sein, damit es sich beim Trocknen nicht wellt. Manche Künstler fixieren ihr Papier vor dem Malen mit gummiertem Klebeband auf einer Holzplatte. Säurefreiem Papier macht Aquarellmalerei länger haltbar.
Farben für die Aquarellmalerei gibt es in Tuben oder kleinen Näpfen. Während früher die Farbpigmente aus der Natur gewonnen wurden - Erde, Metalle, Pflanzen oder das kostbare Ultramarin aus dem seltenen Halbedelstein Lapislazuli - werden diese heute sythetisch hergetellt. Mit Aquarellstiften kann man sein Bild vor dem Malen vorskizzieren oder Details einfügen.
Utensilien für die Aquarellmalerei
Die hochwertigsten Pinsel für die Aquarellmalerei werden in Handarbeit aus den Haaren des Rotmarders hergestellt. Aber auch preiswertere Pinsel aus Synthethikhaar sind erhältlich. Die Auswahl reicht von feinsten Spitzen über flache Pinsel in verschiedenen Breiten für Flächen. Jetzt noch eine Palette zum Anmischen der Farben, am besten mit verschieden großen Vertiefungen, und es kann losgehen.




